Intranet

Aufbau eines Intranets

Durch den Einsatz von Internet-Technologien können Krankenhäuser jeder Größe die interne Kommunikation nachhaltig verbessern. Die folgenden Erläuterungen zeigen, wie ein Intranet aufgebaut ist und was für den Einstieg benötigt wird.

Der Begriff Intranet steht im Wesentlichen für den Einsatz von Internet-Technologien innerhalb eines Unternehmens. Eine Verbindung zum weltweiten Internet ist dabei denkbar, aber nicht zwingend erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, dass bei Intranet-Lösungen erprobte Standards zum Einsatz kommen.

Einsatzmöglichkeiten

Bei der Auswahl der Informationen, die Sie in Ihrem Intranet publizieren, sind Ihnen keine Grenzen gesetzt: Gefüllt ist das Intranet bereits mit Daten zu Hygienevorschriften, die jedem Mitarbeiter zugänglich sein müssen, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Auch Informationen wie Hausordnungen, Mitteilungen an Mitarbeiter, aktuelle Informationen über Ihr Haus, Annoncen von Mitarbeitern, Urlaubs- oder Dienstpläne, Telefon- und Funkpläne oder der Menüplan des Cafés lassen sich problemlos allen Anwendern zur Verfügung stellen und ersetzen bzw. ergänzen ein Schwarzes Brett. Auch multimediale Elemente, wie z. b. Sprachausgabe, Animationen oder gar Videosequenzen, ließen sich mit entsprechender Hardware realisieren. Gerade aktuelle Informationen wären vermutlich sehr interessant für eine Reihe von Mitarbeitern, ist es doch eher unbefriedigend, Neuigkeiten immer wieder aus der Zeitung erfahren zu müssen.

Für die Unterstützung der Mitarbeiter können Infos zur Bedienung diverser Anwendungen (Word, Excel, Clinicom, ...), in das Netz integriert werden, so daß jeder Mitarbeiter, der an einem PC arbeitet, auf die Informationen zugreifen kann.

Zudem lassen sich Datenbanken erstellen, in denen komfortabel recherchiert werden kann (Adressliste von Ärzten, usw). Die Office-Anwendungen lassen sogar direkt mit einem Klick aus dem Word-Brief oder der Excel-Tabelle den Zugriff auf das Intranet zu. Selbstverständlich lassen sich alle Informationen aus dem Intranet auch ausdrucken.

Dieselbe Oberfläche, die für das Intranet benutzt wird, kann auch für die Verbindung zum weltweiten Internet verwendet werden. Um Kosten zu sparen, können auch regelmäßig externe Daten (z.B. Nachrichten aus der Forschung) aus dem Internet kopiert und im eigenen Intranet freigegeben werden. Schon mit minimalem Zeit- und Kostenaufwand stehen diese Informationen allen Mitarbeitern zur Verfügung.

Auch eine aktive Interaktion, z.B. über eine "Feedback-Seite" wäre möglich.

Bereichsbezogene Seiten (Hygiene, Qualitätssicherung,...) sollten von den dafür zuständigen Mitarbeitern gepflegt werden. Gerade bei den o. g. Bereichen Hygiene und Qualitätssicherung bietet sich dieser neue "Kommunikationsweg" an, denn beiden ist gemeinsam, daß bei Änderungen der Informationen immer wieder alle Dokumente eingezogen werden müssen, neue müssen erstellt und in den Verkehr gebracht werden, die Mitarbeiter müssen auf die Änderungen aufmerksam gemacht werden usw. Dies alles entfällt mit der Intranet- Methode. Die Dokumente müßten lediglich "online" geändert werden und automatisch haben alle Benutzer die aktuelle Informationen.

Die Bedienung des Intranets ist sehr einfach zu erlernen und erfolgt fast rein intuitiv. Auch PC-Anfänger dürften mit dem Intranet binnen kurzer Zeit gut zurechtkommen.